an die persönlichen Ressourcen können als
Kraftquelle und Schutz vor Überforderung
dienen. Ebenso kann die Supervision als Be-
standteil einer Qualitätssicherung und Pro-
fessionalisierung in der Osteopathie ange-
sehen werden.

* Integration
Integration bedeutet, dass wir sowohl den
Patienten und uns als Therapeuten in der
Lebendigkeit und Komplexität erfassen
können. In Anlehnung an die Körperpsycho-
therapie (Biosynthese) werden unterschied-

liche Erfahrungen unserer Lebensfelder
betrachtet, die unsere Arbeit beeinflussen.

Zum Beispiel können unsere Positionen in
den Beziehungsnetzen (Familien, Kollegen-
kreis, Freundschaften) auch Einfluss auf
unsere Rolle als Osteopathen nehmen.

Die Gestaltung der Psycho- und Beziehungs-
dynamiken und die bewusste Klärung des
eigenen inneren Zustands kann uns dazu
befähigen, Beziehungsdynamiken – zum
Beispiel in Form von Übertragungs- und Ge-

genübertragungsphänomenen – zu erkennen,
sie einzuordnen und zu entlasten.

* Empathie
Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung
unseres „Menschseins“ ist die Fähigkeit zur
Empathie. Erlebbar ist sie durch eine lebendige
und antwortende Gegenwart eines anderen
Menschen. Kontaktvolle Präsenz und Empathie
sind die Voraussetzungen für eine vertrauens-
volle und wertschätzende Zusammenarbeit in
der Einzel- und Gruppensupervision.

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